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Wo und wie Sie einen Pflegegrad beantragen

Einen Pflegegrad zu beantragen ist notwendig, um Leistungen ihrer Pflegekasse zu erhalten

Um Leistungen von der Pflegeversicherung zu erhalten, benötigen Sie einen anerkannten Pflegegrad, da eine Voraussetzung für den Erhalt von Geld- und Sachleistungen die Pflegebedürftigkeit ist. Zudem wird mithilfe des jeweiligen Pflegegrades die Höhe der Leistung bemessen. Der Begriff Pflegebedürftigkeit umfasst die körperliche, kognitive und psychische Beeinträchtigung. In §14 Abs. 1 SGB wird erläutert ab wann ein Mensch als pflegebedürftig eingestuft wird. Um einen Pflegegrad zu erhalten, müssen Sie diesen bei Ihrer Pflegekasse beantragen. Die Pflegekasse ist Ihrer jeweiligen Krankenkasse angegliedert. Den Antrag auf einen Pflegegrad können Sie sowohl für sich selbst als auch für einen Angehörigen stellen. Die Pflegekasse organisiert dann eine Begutachtung durch einen Gutachter, der zu der pflegebedürftigen Person nach Hause oder ins Pflegeheim kommt. Bei der Beantragung eines Pflegegrades ist es egal, ob Sie gesetzlich oder privat versichert sind. Beide Versicherungen arbeiten mit dem Medizinischen Dienst oder Medicproof zusammen, der die Gutachter stellt.

Den Pflegegrad können Sie auf verschiedene Arten beantragen

Leistungen_PflegekasseDie Beantragung des Pflegegrades können Sie schriftlich per Brief, telefonisch oder über einen Pflegestützpunkt stellen. Pflegestützpunkte sind bestimmte Pflegeberatungsstellen von den Kranken- und Pflegekassen in Deutschland.

Bei der schriftlichen und telefonischen Beantragung gibt es jedoch einen Unterschied. Wenn Sie den Antrag schriftlich stellen, müssen Sie vor dem Gutachtentermin keine Auskunft über den Zustand der pflegebedürftigen Person machen. Dies könnte eventuell Vorteile haben.

Bei der telefonischen Beantragung bekommen Sie das Antragsformular nach dem Telefonat zugeschickt. Dieses müssen Sie vor dem Gutachtungstermin ausgefüllt und unterschrieben an Ihre jeweilige Pflegekasse zurückschicken. Im Anschluss daran kontaktiert Sie ein Gutachter, der die Begutachtung der pflegebedürftigen Person durchführt.

Den Pflegegrad können Sie auf verschiedene Arten beantragen

Die Beantragung des Pflegegrades können Sie schriftlich per Brief, telefonisch oder über einen Pflegestützpunkt stellen. Pflegestützpunkte sind bestimmte Pflegeberatungsstellen von den Kranken- und Pflegekassen in Deutschland.

Bei der schriftlichen und telefonischen Beantragung gibt es einen Unterschied. Wenn Sie den Antrag schriftlich stellen, müssen Sie vor dem Gutachtentermin keine Auskunft über den Zustand der pflegebedürftigen Person machen. Dies könnte eventuell Vorteile haben.

Bei der telefonischen Beantragung bekommen Sie das Antragsformular nach dem Telefonat zugeschickt. Dieses müssen Sie vor dem Gutachtungstermin ausgefüllt und unterschrieben an Ihre jeweilige Pflegekasse zurückschicken. Im Anschluss daran kontaktiert Sie ein Gutachter, der die Begutachtung der pflegebedürftigen Person durchführt.

Nach der Beantragung des Pflegegrades

Nachdem Sie den Antrag auf einen Pflegegrad gestellt haben und der Gutachter Sie oder Ihren Angehörigen besucht hat, muss die Pflegekasse Sie innerhalb einer Frist von fünf Wochen benachrichtigen, ob Sie den Pflegegrad anerkennt oder nicht. Ausschlaggebend ist das Datum des Posteingangs des Antrags auf den Pflegegrad bei ihrer Pflegekasse. Falls die Pflegeversicherung diese Frist nicht einhält, haben Sie einen Entschädigungsanspruch in Höhe von 70 Euro. Bei akuten Pflegefällen muss die Pflegekasse eine Entscheidung innerhalb einer Woche nach Beantragung eines Pflegegrades treffen. Für den Fall, dass Ihr Pflegegrad irrtümlich zu niedrig oder gar nicht angesetzt wurde, haben Sie die Möglichkeit einen Widerspruch gegen den Bescheid der Pflegekasse einzulegen. Dabei ist wichtig, dass Sie dies innerhalb eines Monats nach Erhalt der Entscheidung Ihrer Pflegekasse machen.