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Badewanne mit Tür

Badewanne mit Tür: Definition

Badewanne mit Tür Eine Badewanne mit Tür besitzt wie eine Badewanne mit Einstieg eine Aussparung. Hinzu kommt jedoch, dass an dieser Aussparung eine Tür befestigt ist. Sie besteht in der Regel aus Glas oder Sanitäracryl. Dies ermöglicht eine gewohnte Nutzung der Badewanne, man kann sie trotz der Tür noch bis zum Rand befüllen. Dabei muss man jedoch keine Bedenken haben, dass man das Badezimmer dadurch überflutet, die Tür ist nämlich komplett wasserdicht. So wird die Badefunktion der Badewanne auch für die Angehörigen nicht eingeschränkt.

Eine Tür lässt sich auch nachträglich in eine Badewanne einbauen. Zuständige Handwerker benötigen dafür lediglich einen Werktag und anschließend ist die Badewanne sofort wieder nutzbar. Die Anbringung von Haltegriffen ist dabei jedoch sehr empfehlenswert, um die Sicherheit im Badezimmer für die nutzende Person noch mehr zu steigern.

Für wen ist eine Badewanne mit Tür geeignet?

Für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige sind in der Regel nicht mehr selbstständig in ihrem Alltag und benötigen ständig Hilfe bei der Pflege, wie auch die Körperpflege. Die Badewanne mit Tür hilft dabei, die Pflegebedürftigen und dessen Angehörige zu entlasten und die Körperwäsche selbstständiger zu gestalten.

Für Senioren

Senioren haben leider oft Probleme mit dem Rücken und den Gelenken. In eine Badewanne zu steigen, kostet ihnen meist viel Kraft und Anstrengung und es bestehen Risiken sich dabei zu verletzen. Badewannen mit Tür wollen dem entegegenwirken und ein solches Verletzungsrisiko vorbeugen.

Für jeden mit Beschwerden

Außerdem ist eine Badewanne mit Tür für jeden geeignet, der körperliche Beschwerden hat und sich das Ein- und Aussteigen als eher anstregend und schwierig gestaltet. Das kann verschiedene Gründe haben, wie beispielsweise körperliche Beeinträchtigungen.

Finanzierung und Kostenübernahme des Umbaus

Da der Umbau einer Badewanne nur als Teilsanierung des Badezimmers gilt, liegen die Kosten dafür noch relativ gering in einem Rahmen von 3.000 € bis 5.000 €. In der Regel müssen die Kosten dafür selbst getragen werden. Falls jedoch ein anerkannter Pflegegrad von 1 bis 5 vorliegt, übernimmt die Pflegekasse einen Teil der Kosten. Für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bezuschusst die Pflegekasse den Umbau mit bis zu 4.000 €. Notwendig dafür ist ein Kostenvoranschlag mit einem Antrag bei der zuständigen Pflegekasse.