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Badewanne mit Einstieg

Badewanne mit Einstieg als großer Sicherheitsfaktor im Badezimmer

Ein Einstieg in einer Badewanne ist eine Aussparung, um das leichtere Ein- und Aussteigen zu gewähren. Durch die enorm geringere Einstiegshöhe gestaltet sich das Betreten der Badewanne besonders für Senioren nicht mehr als anstrengend. Der Körper wird entlastet und Risiken wie Rückenverletzungen werden vorgebeugt. Zudem ermöglicht ein Badewanneneinstieg pflegebedürftigen Personen einen selbstständigeren Alltag. Auch deren Angehörige werden in der täglichen Pflege entlastet. Pflegebedürftige sind bei der Benutzung der Badewanne nicht mehr auf die Hilfe von ihnen angewiesen. 

Badewanne mit Einstieg

Der Umbau zu einer Badewanne mit Einstieg

In eine Badewanne kann man entweder im Vorhinein oder nachträglich einen Einstieg einbauen. Dabei fräst ein professioneller Handwerker eine Aussparung in die Badewanne. In der Regel kann der Betroffene selbst sich den Platz für die Aussparung aussuchen. Ein großer Vorteil dabei ist, dass der Umbau zu einer Badewanne mit Einstieg nicht lange dauert. Nach nur einem Werktag ist die Badewanne wieder einsatzbereit. Außerdem gelten für eine sogenannte Seniorenbadewanne keine DIN-Vorschriften an die man sich halten muss. So ist man mit dem Umbau flexibler und man kann der Einstieg frei auf die individuellen Bedürfnisse anpassen.

Aufgrund des Einstiegs kann man die Badewanne nun nicht mehr randvoll mit Wasser befüllen und ein Bad nehmen, jedoch eignet sie sich stattdessen hervorragend als Dusche. Gegebenenfalls sollte man dabei einen Badewannenhocker oder -sitz verwenden. Alternativ gibt es jedoch Badewannen mit einer Tür, mit der das Baden trotz eines sicheren Einstiegs noch möglich ist.

Zusätzlich empfehlen wir für eine höhere Sicherheit die Anbringung von verschiedenen Haltegriffen und die Verwendung einer Antirutschmatte, um das Risiko zu stürzen zu verringern.

Kosten bzw. Kostenübernahme der Umbaumaßnahme

Der Umbau einer Badewanne mit Einstieg gilt als Teilsanierung des Badezimmers und liegt somit preislich in einem Rahmen von ca. 2.000 € bis 5.000 €. Falls Sie jedoch pflegebedürftig sind und ein anerkannter Pflegegrad 1 bis 5 vorliegt, kann die Pflegekasse die Kosten für den Umbau bezuschussen. Dieser gilt dabei als wohnumfeldverbessernde Maßnahme und wird mit bis zu 4.000 € unterstützt. Sie können die Leistung mit einem Kostenvoranschlag direkt bei der jeweils zuständigen Pflegekasse beantragen.