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Was sind Pflegehilfsmittel?

PflegehilfsmittelPflegehilfsmittel erleichtern die häusliche Pflege und verleiten pflegebedürftige Personen zu einer besseren und sicheren Selbstständigkeit. Dabei unterteilt man sie in zwei Kategorien. Es gibt die technischen und die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel. Unter die technischen Pflegehilfsmittel fallen Geräte wie beispielsweise Pflegebetten, Notrufsysteme oder Pflegerollstühle. Die zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmittel sind Verbrauchsprodukte wie Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel oder Betteinlagen. Aufgelistet sind sie im „Pflegehilfsmittelverzeichnis“. Dieses wurde von den Spitzenverbänden der Pflegekassen verfasst und befindet sich im Anhang des Hilfsmittelverzeichnisses.

Muss ich die Kosten selbst übernehmen?

Anspruch auf Pflegehilfsmittel haben pflegebedürftige Versicherte mit einem anerkannten Pflegegrad von 1 bis 5, die in einem häuslichen Umfeld leben und durch Angehörige und/oder Pflegedienst erfolgen. Im Pflegehilfsmittelverzeichnis sind alle Produkte ausgezeichnet, die pflegebedürftige Personen zur Verfügung gestellt bekommen können. Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel werden im Wert von bis zu 40 € pro Monat von der jeweils zuständigen Pflegekasse übernommen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten diese in Anspruch zu nehmen, zum Beispiel durch eine monatliche Pflegebox. Die technischen werden oft für einen bestimmten Zeitraum verliehen, weshalb oft nur kleine Gebühren anfallen. Ist dies jedoch nicht der Fall, muss die pflegebedürftige Person 10 % des Betrags (höchstens 25 € pro Monat) selbst dazu zahlen.

Pflegehilfsmittel vs. Hilfsmittel - wo ist der Unterschied?

Zwischen Pflegehilfsmitteln und Hilfsmitteln gibt es einige Unterschiede. Pflegehilfsmittel sollen den Alltag in der häuslichen Pflege vereinfachen, wobei Hilfsmittel hingegen als Ausgleich für Krankheiten, Behinderungen etc. gelten. Es gibt verschiedene Arten von Hilfsmitteln, wie beispielsweise Mobilitätshilfen, medizinische Hilfen und orthopädische Hilfen. Darunter Fallen unter Anderem Gehstöcke, Brillen Prothesen und Hörgeräte. Anders als bei den Pflegehilfsmitteln die Pflegekassen, bezuschussen bei den Hilfsmitteln die Krankenkassen die anfallenden Kosten. Die Krankenkasse übernimmt sie jedoch nur dann, wenn eine ärztliche Verodnung vorliegt. Für die Kostenerstattung von Pflegehilfsmitteln ist keine Verordnung vom Arzt nötig, Sie müssen lediglich einen Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellen.