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Rollstühle – Alles, was Sie wissen sollten

Rollstühle können eine große Mobilitätshilfe sein für Menschen, die körperlich in ihrem Handeln eingeschränkt sind. Dabei gibt es viele verschiedene Arten von Rollstühlen, die unterschiedlich auf die jeweiligen Bedürfnisse des Nutzers anpassbar sind.

Rollstühle sind im Hilfsmittelverzeichnis unter der Produktgruppe 18 (Kranken-/Behindertenfahrzeuge) gelistet. Die Hilfsmittel der Produkte helfen gehbehinderten Menschen den Alltag selbstständiger zu meistern.

Rollstühle

Rollstühle mit manuellem Antrieb

Standardrollstuhl

Ein Standardrollstuhl besitzt nur die nötigste Ausstattung und ist deshalb nicht für den dauerhaften Gebrauch vorgesehen. Gut geeignet ist dieser für den kurzweiligen Transport von Menschen, die in ihrem selbstständigen Gehen beeinträchtigt sind. Der Rollstuhl hat ein hohes Eigengewicht und ist nicht auf bestimmte Bedürfnisse anpassbar, dafür ist er jedoch sehr kostengünstig. Der Preis für Standardrollstühle fängt bei ca. 100 € an.

Leichtgewichtrollstuhl

Wie der Name schon sagt, hat ein Leichtgewichtrollstuhl ein sehr niedriges Eigengewicht und ist sehr wendig. Das hat den Grund, dass das Gestell in diesem Fall aus Aluminium und nicht aus Stahl besteht. Dadurch, dass er faltbar ist, ist er gut für den Transport in einem üblichen PKW geeigent. Außerdem lassen sich die Räder dafür leicht ab- und wieder anbringen. Im Gegensatz zum Standardrollstuhl ist der Leichtgewichtrollstuhl eher für die dauerhafte Benutzung geeignet. Leichtgewichtrollstühle bekommt man bereits ab ca. 250 €.

Multifunktionsrollstuhl

Diese Art von Rollstuhl wird außerdem noch Pflegerollstuhl genannt, da er für ältere Menschen gut geeignet ist, die in ihrem alltäglichen Leben nur noch sehr unselbstständig sind. Die Ausstattung des Rollstuhls ist sehr vielseitig. Allerdings ist der Rollstuhl an sich sehr sperrig und wenig wendig, es Bedarf im Hauhalt also an viel Platz für eine angenehme Bewegungsfreiheit. Der Preis dafür beginnt bei ca 800 €.

Aktiv-/Adaptivrollstuhl

Der Aktiv- bzw. Adaptivrollstuhl ist gut für den alltäglichen Gebrauch geeignet. Man kann den Rollstuhl je nach Bedarf des Nutzers mit vielen verschiedenen Funktionen ausstatten. Dabei sollte man sich jedoch vorher gut überlegen, was notwendig ist und auf was verzichtet werden kann. Der Rollstuhl ist sehr leicht, man kann sich damit also gut mit nur wenig Mühe selbstständig fortbewegen. Zudem ist er für einen Transport gut geeignet, da man ihn dafür einfach zusammen klappen kann. Aktiv- bzw. Adaptivrollstühle sind jedoch eher teuer, man bekommt sie ab ca. 1.000 €.

Elektischer Antrieb - ist ein Elektrorollstuhl die bessere Wahl?

Es gibt ElekElektromobiltrorollstühle sowohl für den Innenbereich als auch für den Außenbereich. Der größte Vorteil eines elektrischen Rollstuhls ist wohl, dass man sich selbstständig und sicher ohne große Mühe damit fortbewegen kann. Elektrorollstühle lassen sich einfach einhändig mithilfe eines Joysticks steuern. Geeignet ist diese Art von Rollstühlen für Menschen, die eine sehr starke körperliche Beeinträchtigkeit haben und aufgrund dessen auf solche mobilen Hilfen angewiesen sind. Dadurch wird auch diesen Menschen ein selbstständigeres Leben ermöglicht.

Es gibt jedoch auch einige Nachteile. Elektrorollstühle sind sehr schwer und sperrig. Aufgrund ihrer Größe und des Gewichts lassen sie sich nur schwer in einem herkömmlichen PKW transportieren. Oft müssen Wohnräume auch extra für die Nutzung eines so großen Rollstuhls angepasst werden, da es nicht leicht ist, sich mit einem sperrigen Rollstuhl in kleinen Gängen fortzubewegen. Zudem kann ein Elektrorollstuhl mehrere tausend Euro kosten.

Die Anschaffug eines Elektrorollstuhls sollte also gut bedacht je nach den Bedürfnissen des Nutzers erfolgen.

Auf diese Eigenschaften sollte bei einem Kauf von Rollstühlen geachtet werden

Über die Ausstattung und die Art, über die ein Rollstuhl für den persönlichen Gebraucht verfügen soll, sollte man sich vorher viele Gedanken machen. In jedem Fall sollten die Eigenschaften jedoch auf die Bedürfnisse des Benutzers angepasst sein. Zu unter anderem folgenden Puntken gibt es eine Vielzahl an Variationen:

Es ist durchaus empfehlenswert sich professionell mit einem Arzt zu beraten, welche Ausstattung ein Rollstuhl haben sollte, damit er auch den nötigen Bedarf decken kann.

Kostenübernahme der Rollstühle durch Krankenkasse

Rollstühle können teilweise sehr teuer sein. Unter bestimmten Bedingungen übernimmt jedoch die jeweilige Krankenkasse die Kosten dafür. Generell braucht man für die Übernahme der Kosten ein Rezept eines Arztes. Dabei ist dann lediglich ein Eigenanteil von 10 € zu zahlen. Die Krankenkassen arbeiten jeweils mit verschiedenen Sanitätshäusern zusammen, die verschiedene Rollstühle zur Verfügung stellen können. Nach einem Antrag setzt die Krankenkasse sich mit diesen auseinander und sucht einen passenden Rollstuhl raus. Wird jedoch eine besonders spezielle Ausstattung benötigt, die in den Sanitätshäusern nicht vorhanden sind, müssen entstandene Mehrkosten zu einem Standardmodell gegebenenfalls selbst getragen werden. Alternativ kann man sich auch selbst beispielsweise im Internet einen Rollstuhl heraussuchen und den Händler kontaktieren, der sich dann mit einem Kostenvoranschlag an die jeweilige Krankenkasse wendet. Andernfalls kann in manchen Fällen ein Rollstuhl auch geliehen oder gemietet werden.