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Elektromobile – Mobilität im Alter

Elektromobile Elektromobile sind eine große Hilfe für Senioren, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind. Sie verhelfen ihnen zu einer höheren Selbstständigkeit. Alternativ nennt man sie auch Seniorenmobile. Ausgestattet sind sie mit einem Elektromotor, dessen Batterien sich ganz einfach wieder am Strom aufladen lassen. Dieser lässt je nach Modell eine Geschwindigkeit von 6 bis 15 km/h zu. Zudem haben die verschiedenen Modelle jeweils drei oder vier Räder und werden mit einem Lenker gesteuert. An den Griffen befinden sich jeweils auch die Bremse und das Gaspedal. Die Füße kann man für ein besseres Gleichgewicht während der Fahrt auf dem Boden des Gefährts abstellen.

Elektromobile mit drei oder vier Rädern - was ist der Unterschied?

Die jeweiligen Modelle sind entweder mit drei oder mit vier Rädern ausgestattet. Bei Modellen mit drei Rädern befinden sich zwei davon hinten und das dritte vorne. Aufgrund dessen ist ein solches Elektromobil sehr wenig und hat einen geringen Wendekreis. In der Regel sind die Räder bei diesen Modellen eher klein. Aufgrund dieser Faktoren ist das Elektromobil gut für den Gebrauch in einer Wohnung geeignet. Auch kürzere Strecken lassen sich damit leicht bewältigen. Der Untergrund sollte dabei jedoch so ebenerdig wie möglich sein. Modelle mit vier Rädern dagegen sind auch für längere Ausflüge ausgelegt, bei denen der Boden nicht immer ganz ebenerdig ist. Solche Modelle haben jedoch einen größeren Wendekreis und sind eher sperrig. Sowohl Modelle mit drei als auch welche mit vier Rädern sind jedoch sehr stabil.

Elektromobile
Elektromobile

Seniorenmobile im Straßenverkehr

Ein Führerschein ist für den Gebrauch von Elektromobilen nicht notwendig. Folglich benötigen sie auch kein offizielles Kennzeichen.  Für die Verwendung im Straßenverkehr ist es wichtig, dass das jeweilige Modell mit ausreichend Beleuchtung ausgestattet ist. Priorisiert sollte man auf dem Gehweg fahren, dabei jedoch die Fußgänger berücksichtigen. Für den Fahrradweg ist ein Elektromobil nicht vorgesehen. Falls kein Gehweg vorhanden ist, kann man gegebenenfalls auch auf der Straße fahren. Man sollte jedoch die Straßenverkehrsordnung beherrschen und in der Lage sein vorausschauend und mit Bedacht zu fahren.

Kosten und Preise - Übernahme durch Krankenkasse

Ein Elektromobil kann mehrere Tausend Euro kosten. Hinzu kommen wiederkehrende Kosten wie Stromkosten, Reparaturen und jährliche Kosten für eine Versicherung. Für Elektromobile, die schneller als 6 km/h sind, ist eine Versicherung verpflichtend. Mit einem Rezept eines Arztes werden die Fixkosten für ein Seniorenmobil von der Krankenkasse übernommen. Das liegt daran, dass die Mobile nicht als Kraftfahrzeug, sondern als medizinisches Krankenfahrzeug gelten und somit im Hilfsmittelverzeichnis ausgelistet sind. Ein Arzt stellt ein solches Rezept jedoch nur dann aus, wenn eine andere Mobilitätshilfe wie ein Rollstuhl oder ein Rollator nicht ausreichend ist, um die Mobilität der betroffenen Person zu fördern. Die Krankenkassen arbeiten jeweils mit bestimmten Sanitätshäusern zusammen, die eine Vielzahl von Modellen anbieten. Es kann jedoch auch passieren, dass die Krankenkasse ein gebrauchtes Modell zur Verfügung stellt.