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Pflegekostenversicherung

Wofür ist die Pflegekostenversicherung gut?

Durch die Pflegekostenversicherung kann man sich und Angehörige zusätzlich vor hohen Kosten im Alter schützen. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung deckt meist nicht alle anfallenden Kosten bei einer Pflegebedürftigkeit ab. Besonders nicht bei den höheren Pflegegraden. Daher kann man sich parallel zu dieser privat versichern lassen. Die Pflegekostenversicherung versichert bei allen fünf Pflegegraden. 

Welche Leistungen erbringt die Pflegekostenversicherung?

Bei Vertragsbeginn legt man einen Prozentsatz fest. Bei allen Kosten, die bei der Pflege anfallen werden, bezahlt die Versicherung dann diesen Anteil. Die Leistungen, die übernommen werden, sind natürlich die Pflege sowie Hilfsmittel oder Fahrten, beispielsweise ins Krankenhaus oder zum Arzt. Des Weiteren ist es egal, ob man von zu Hause aus gepflegt wird oder ob man in einem Pflegeheim wohnt – die Kosten werden in beiden Fällen übernommen.

Manche Versicherungen bieten zudem noch weitere Leistungen an. Dazu gehört zum einen das Gesundheitstelefon. Hier können Versicherte sich von Ärzten und medizinischen Fachkräften beraten lassen. Zum anderen bieten Versicherungen Unterstützung bei der Suche von Pflegeheimen.

Je früher man der Pflegekostenversicherung beitritt, desto niedriger sind die Beiträge.

Wann setzen die Leistungen ein?

Die Leistungen der Pflegetagegeldversicherung setzen ein, sobald vom medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) ein Pflegefall festgestellt wurde und man einem Pflegegrad beantragt hat.

Dynamische Leistungsanpassung

Falls die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung sich ändern und die Kosten steigen, reagiert die Pflegekostenversicherung an. Das bedeutet, dass sich die Auszahlungen immer den aktuellen Kosten anpassen.

Welche Vor- und Nachteile gibt es?

Es gibt keine Wartezeiten. Das heißt, dass man Leistungen direkt beziehen kann, wenn man sie braucht – nicht erst nach Monaten oder Jahren.

Die Pflegekostenversicherung zahlt nicht nur im Alter, sondern gilt auch für junge Menschen, die zum Beispiel durch einen Unfall nun pflegebedürftig sind.

Falls man nicht pflegebedürftig wird und man daher die Versicherung gar nicht in Anspruch nimmt, bekommt man das Geld nicht erstattet.

Außerdem kann man nicht frei verfügen, wofür das Geld ausgegeben wird.